Behandlung

Die Osteopathie kann in allen medizinischen Bereichen Anwendung finden, in denen funktionelle Störungen die Ursache für die Beschwerden sind.

Osteopathie beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern sieht immer den Menschen als Ganzes. Behandelt werden daher auch keine Krankheiten, sondern Menschen. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, Indikationen für die Osteopathie anzugeben. Die Beseitigung von Symptomen ist im Grunde nicht Ziel der Behandlung, sondern nur ein Ergebnis der Auflösung von Einschränkungen osteopathischer Dysfunktionen jeder Art.

Dabei kann die Osteopathie als erste Maßnahme, aber auch begleitend zu anderen medizinischen Behandlungen eingesetzt werden. Letzteres vor allem dann, wenn es sich um schwere Pathologien, also ernste Erkrankungen, handelt. In jedem Fall ist eine interdisziplinäre Behandlung des Patienten erstrebenswert, um die Genesung des Patienten zu optimieren.

Ablauf einer Behandlung

Beim ersten Termin werden Sie zuerst über Ihre aktuellen Beschwerden befragt. Allerdings ist für uns auch Ihre gesamte Krankengeschichte wichtig (wie z.B. Unfälle, Stürze, andere Erkrankungen, Blutwerte …) Eine osteopathische Behandlung dauert durchschnittlich 60 Minuten.

Der/die Osteopath/in spürt bei der Untersuchung Spannungsmuster und Bewegungseinschränkungen auf, die mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt werden.

Gemeinsam mit Ihnen wird ein Therapieplan aufgestellt (Behandlungsabstand, Ziele, evtl. Prognose). Im Allgemeinen beträgt der Abstand der Behandlungen 3-4 Wochen.

Dauer & Kosten

Eine osteopathische Behandlung dauert durchschnittlich 50-60 Minuten und kostet zwischen 90 und 100 Euro.

Bei uns werden die anfallenden Kosten durch Privat-, Beihilfe- und Heilpraktikerzusatzversicherungen in der Regel übernommen. Die Abrechnung erfolgt über die Gebührenverordnung für Heilpraktiker.

Seit 01.01.2012 übernehmen gesetzliche Krankenkassen Osteopathiebehandlungen anteilig. Aufgrund unserer Ausbildung erfüllen wir deren Anforderungen. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.